FIT durch den Winter mit Vitamin D – meine Erfahrungen

Bei einer allgemeinen Gesundenuntersuchung diagnostizierte mein Arzt einen Vitamin-D-Mangel.  Nach monatelanger Einnahme der Tropfen, stellte sich jedoch bei der nächsten Untersuchung heraus, dass sich die Werte nicht verbessert haben. Wieder wurde mir empfohlen dieselbe Dosis weiterhin einzunehmen.
Als ich mir in einer Apotheke eine erneute Packung Vitamin D-Tropfen abholte, fragte ich dort noch einmal bezüglich der Dosierung nach. Die Apothekerin berechnete mir aufgrund meines Vitamin-D-Spiegels dann die einzunehmende Dosis und erklärte mir, dass ich mit der verschriebenen Dosis nie aus meinem Mangel herauskommen würde.

Mein Interesse war geweckt und ich besorgte mir ein das Buch „Gesund in 7 Tagen“ um mich genauer mit dem Thema auseinanderzusetzen. Alle Familienmitglieder wurden zum Arzt geschickt und wirklich ALLE hatten einen Vitamin D-Mangel. Die individuelle Berechnung der Einnahme führten wir dann nach meine Buch durch.

Unsere Familie ist seit Einnahme der Vitamin D-Tropfen weit weniger anfällig für Erkältungskrankheiten.

Bleibt ein Vitamin-D-Mangel lange Zeit bestehen, erhöht sich das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose, Autoimmunerkrankungen, Multiple Sklerose und Krebs.

Weitere Funktionen von Vitamin D:
Regulation des Calcium-Stoffwechsels
sorgt für einen gesunden Skelett-Aufbau bei Kindern
Schützt vor Osteoporose im Erwachsenenalter
usw.

Warum soll ich Vitamin D einnehmen?
Grundsätzlich kann der Körper das Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht selbst produzieren, jedoch ist dies von mehreren Faktoren abhängig.
Für ca. die Hälfte des Jahres reicht es für Erwachsene in Österreich und Deutschland aus pro Tag ein viertel der Körperoberfläche zwischen 12.00 und 15.00 Uhr je nach Hauttyp und Jahreszeit ca. 10-25 Minuten der Sonne auszusetzen (ohne Sonnenschutzmittel!). Im Oktober bis März ist jedoch in unseren Breitengraden die Sonnenbestrahlung nicht stark genug um Vitamin D zu bilden.
Laut meinen Erfahrungen schaffe ich es selbst im Sommer nicht. Auch meine Eltern (Landwirte!) hatten im Sommer einen Mangel. Die Fähigkeit zur Eigensynthese nimmt außerdem mit steigendem Alter ab!

Vitamin D durch Nahrung aufnehmen
In Makrele, Heilbutt, Lachs, Ei und Steinpilzen befindet sich viel Vitamin D

In einem Selbstexperiment musste ich jedoch feststellen, dass die Ernährung mit Vitamin-D-haltigen Nahrungsmitteln nichts an meinem Vitamin-D-Mangel geändert hat.

Wieviel Vitamin D soll ich einnehmen?
laut den allgemeinen Empfehlungen sollen pro Tag 20 µg  eingenommen werden. Empfehlenswerter ist aber, dass du bevor du Vitamin D einnimmst, einen Bluttest machst um deine genauen Werte zu bestimmen.

Hashimoto-Patienten bekommen den Vitamin D-Test von den Krankenkassen bezahlt. Vermutlich ist der Grund dafür, dass Patienten mit Hashimoto-Thyreoditis im Vergleich zu gesunden Personen einen signifikant erniedrigten Vitamin D-Spiegel aufweisen.40-60ng/ml ist ein schöner Vitamin D-Spiegel. Die Personen in meinem Umkreis hatten jedoch meist unter 20 (=schwerer Mangel & Osteoporose-Gefahr)

 

Untersuchungen an in Afrika lebenden Naturvölkern zeigen, dass diese ganzjährig einen natürlichen und gesunden Vitamin D-Status von etwa 46 Nanogramm pro Milliliter haben.
Damit eine stillende Mutter den Vitamin D-Bedarf ihres Säuglings mit der Muttermilch abdecken kann,muss ihr Blut einen Vitamin-D-Spiegel von über 10 Nanogramm pro Milliliter aufweisen. Das ist in der Regel nur dann der Fall, wenn der Spiegel im Blutserum bei über 48 Nanogramm pro Milliliter liegt.  Quelle: Vortrag Dr. Uwe Gröber/Mikronährstoffe bei Störungen der Schilddrüsenfunktion

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